Wolfgang Hadamitzky


Japanbezogene Lehrmaterialien, Wörterbücher und Bibliografien



Werke: Kanji in Motion (KiM)


Kanji in Motion (KiM) ist ein Lernspiel, mit dem Sie Ihre Kana- und Kanji-Kenntnisse auf spielerische Weise erweitern und auffrischen können. Es trainiert insbesondere das rasche Wiedererkennen von Zeichen und fördert die Lesegeschwindigkeit. Die Daten basieren auf dem Buch Kanji und Kana. Das Programm gibt es für Windows und macOS, eine Version für Android ist in Vorbereitung. Der Preis im Euro-Raum beträgt 5,69 €. Es gilt ein 14-tägiges Rückgaberecht, sofern nicht mehr als 120 Minuten gespielt sind.

Weitere Infos finden Sie in folgender Übersicht oder hier.

Kanji in Motion

Kurzbeschreibung
„Kanji in Motion“ ist ein Programm zum spielerischen Lernen und Wiederholen der japanischen Silbenschriften Hiragana und Katakana sowie der 2.136 Jōyō-Kanji. Zu jedem Kanji sind in der Regel zwei Lesungen und zwei Bedeutungen angegeben. Im Mittelpunkt des Spiels steht das rasche Zuordnen zuvor ausgewählter Zeichen, die sich über das Spielfeld bewegen, zu ihren Lesungen und Bedeutungen unter dem Spielfeld. Drei unterschiedlich lange Zeitvorgaben ermöglichen eine Anpassung an die Leistungsstufe. Jede Spielrunde endet mit einer Ergebnisauswertung.

Hintergrund
Kanji-Lehrbücher bereiten nur unzureichend auf die Nutzung der vielfältigen, oft flüchtigen Medien vor, in denen uns die japanischen Schriftzeichen heutzutage begegnen. Der Grund: In einem Buch erscheinen die Zeichen stets in einer vorgegebenen, unveränderlichen Reihenfolge an der immer gleichen Stelle – egal ob beim Lernen oder beim Wiederholen. Das hat zur Folge, dass zuvor gelernte Zeichen, sobald sie an anderer als der gewohnten Stelle erscheinen, oft nur nach eingehender Betrachtung wiedererkannt werden. Dafür ist aber oft keine Zeit. Denn im modernen japanischen Schriftalltag kommt es häufig darauf an, Zeichen und ihre Bedeutung schnell zu erfassen: Vorbeirauschende Orts- und Hinweisschilder im Straßenverkehr, kurz eingeblendete Texte, Textlaufbänder und Untertitel im Fernsehen und Internet, in Filmen, Videos und beim Karaoke lassen keine Zeit zum Überlegen, geschweige denn zum Nachschlagen. Umso wichtiger ist es heute, nicht nur die Lesungen und Bedeutungen der Zeichen zu lernen, sondern zusätzlich die Verbesserung der Lesegeschwindigkeit zu trainieren.
Genau dafür wurde KiM konzipiert: Der Spieler soll zuvor gelernte, durcheinander wirbelnde Zeichen rasch wiedererkennen und „einfangen“ – eine spielerische Annäherung an die in Japan allgegenwärtigen flüchtigen Texte.

Spielidee
Fünf bis zehn einzeln oder per Zufallsgenerator gewählte Schriftzeichen, die sich auf einem Spielfeld bewegen, sind innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf ihre Lateinumschrift (bei den Kana) bzw. auf die zugehörigen Lesungen und Bedeutungen (bei den Kanji) am Spielfeldrand zu ziehen. Drei unterschiedlich lange Zeitvorgaben ermöglichen eine Anpassung an die Leistungsstufe und das Reaktionsvermögen des Spielers.

Daten
Die Daten basieren auf dem Lernbuch und Lexikon der japanischen Schrift Kanji und Kana (Neubearbeitung 2012) von Wolfgang Hadamitzky. Sie umfassen

  • die beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana mit der Aussprache in Lateinumschrift,
  • die 2.136 Jōyō-Kanji (chinesische Schriftzeichen) mit ein oder zwei wichtigen Lesungen (wahlweise in Kana-Silbenschrift oder in Lateinumschrift) und deren Bedeutungen.

Der Zeichenauswahl und der Rechtschreibung liegt die amtliche Liste der 2.136 Jōyō-Kanji zu Grunde. Die Reihenfolge der Kanji ist die gleiche wie im Buch Kanji und Kana. Die Kana sind nach dem japanischen Alphabet Aiueo angeordnet.

Funktionen

  • Auswahl von fünf bis zehn Schriftzeichen – einzeln oder nach dem Zufallsprinzip – pro Spielrunde aus einer zuvor ausgewählten Kana- oder Kanji-Tafel.
  • Zuordnung der sich auf einem Spielfeld bewegenden ausgewählten Zeichen zu ihrer am Spielfeldrand angezeigten Umschrift/Lesung und Bedeutung.
  • Anzeige der Kanji-Lesungen wahlweise in Kana- oder Lateinumschrift.
  • Wahl zwischen drei verschiedenen Zeitvorgaben.
  • Ergebnisanzeige nach jeder Spielrunde.
  • Bei zufällig ausgewählten Zeichen nach jeder Spielrunde automatische Erhöhung des Schwierigkeitsgrades.
  • Hilfetexte und Glossar.
  • Hintergrund-Ton an/aus.

Für wen?
Anfänger, Fortgeschrittene und Profis können gleichermaßen von den Möglichkeiten profitieren, die KiM bietet.

Anfänger
Die einfache Bedienung erlaubt es auch Anfängern sofort „loszulegen“, ohne Handbücher und Bedienungsanleitungen zu studieren. Sollte es dennoch Fragen geben: Zu allen relevanten Themen und Fragen stehen Hilfetexte und ein kleines Fachwortlexikon (Glossar) zur Verfügung.
Die Zeichen können ganz einfach in der vorliegenden Reihenfolge gelernt und durchgespielt werden: die Kana-Silbenschriften nach dem japanischen Alphabet, die Kanji überwiegend nach Häufigkeit und Schwierigkeitsgrad.
Die Beschränkung der Zahl der Kanji-Lesungen und -Bedeutungen auf jeweils zwei sorgt für Übersichtlichkeit und schützt vor Überforderung.

Fortgeschrittene und Profis
Wer mit den Zeichen und ihren wichtigsten Lesungen und Bedeutungen im Wesentlichen vertraut ist, seine Kenntnisse auffrischen oder testen und Wissenslücken schließen will, eine Herausforderung sucht oder einfach nur spielen will, kann entspannt und neugierig durch den Zeichenwald spazieren oder mit Höchstgeschwindigkeit möglichst viele Zeichen durchspielen. Mit seinen verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Geschwindigkeitsstufen bietet das Programm fast unbegrenzte Möglichkeiten.





Wolfgang Hadamitzky

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